Ein Naturpark ist ein geschützter Landschaftsraum, der aus dem Zusammenwirken von Natur und Mensch entstanden ist. Oft handelt es sich um Landschaftsräume, die im Laufe von Jahrhunderten die Gestalt von heute bekommen haben und durch die Menschen, die hier leben und wirtschaften, durch schonende Formen der Landnutzung und der Landschaftspflege erhalten werden sollen. Im Naturpark wird diese Kulturlandschaft von besonderem ästhetischen Reiz für den Besucher durch spezielle Einrichtungen erschlossen und als Erholungsraum zugänglich gemacht.
Aufgaben eines Naturparks - die vier Säulen
Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen
Der Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen erstreckt sich über zehn Naturparkgemeinden: Dürnstein, Kulm am Zirbitz, Mariahof, Mühlen, Neumarkt, St. Blasen, St. Lambrecht, St. Marein, Perchau und Zeutschach. Er umfasst die von der Eiszeit so nachhaltig geprägte "Neumarkter Passlandschaft", sowie das Lambrechter Tal und die Talenge von Dürnstein/Wildbad Einöd mit der Naturparktherme.
Zahlreiche Teiche prägen neben Wiesen, Almen und Wäldern den Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen. Die Naturparkregion stellt im Sommer wie im Winter ein ideales Urlaubsgebiet dar. Neben dem begünstigten Klima durch die offene Lage gegen Süden, sorgt die saubere, pollenarme Luft für gesunde Erholung.
"Natur erleben - Natur begreifen"
Unter diesem Motto werden im Naturpark Besucher motiviert, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und umweltgerecht zu behandeln. Durch erlebnisorientierte Formen der Wissensvermittlung wird dem Besucher spielerisch der Zusammenhang von Landschaft und Kultur erlebbar und begreifbar gemacht. Dies geschieht auf Lehrpfaden und Themenwegen, an Informationspunkten oder im Rahmen von Erlebnisführungen. Auch die multimediale Naturparkausstellung im Naturparkzentrum VIVARIUM vermittelt diese Naturzusammenhänge auf spielerische Art und Weise.






